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Die Abkürzung SEMI steht für die vier Anfangsbuchstaben von Schöpfung = Evolution, Mensch und Intelligenz, bzw. Strings = Energie, Masse und Information. Mit der SEMI- Welttheorie lassen sich sämtliche Erscheinungen zwischen dem Urknall und dem Kollaps eines Universums geschlossen erklären, wobei die riesigen Zeitdimensionen die Existenz menschlichen Lebens wie einen Wimpernschlag in der Ewigkeit erscheinen lassen. Das heißt, bei evolutionären Betrachtungen der Schöpfung steht die Menschheit weder am Anfang der Weltgeschichte, noch im Zentrum des Universums, noch ist ihr Fortbestand bis zum nächsten Zusammenbruch unseres Sonnensystems in 5 Milliarden Jahren gesichert.


Die folgenden Beiträge zeigen, dass sich Leben aus Materie entwickelt hat und dass es Lebensformen überall in unserem Universum und weit darüber hinaus gibt. Atomare, planetarische und galaktische Lebewesen sind die absolute Normalität in einer evolutionären Schöpfungswelt. Die Ursachen sämtlicher Schöpfungsprodukte liegen darin begründet, dass sich Massen nicht nur anziehen sondern auch Informationen austauschen. In diesem verwobenen Zusammenspiel von Energie, Masse und Information liegt das Geheimnis für die Handschrift der Schöpfung.

1. Die elfte Dimension

Fundamentale Erkenntnisse sind meistens sehr ernüchternd und unangenehm, denn Natur und Schöpfung offenbaren sich bei genauerem Hinsehen völlig anders, als es sich die Menschheit gemeinhin vorstellt oder wünscht. Und so musste man im Laufe der Jahrhunderte schmerzlich erkennen, dass die Erde keine Scheibe ist, dass die Menschheit nicht im Zentrum des Universums steht,  dass der genetische Unterschied zwischen Mensch und Tier nur ein Prozent beträgt, dass Gehirne als biologische Rechenwerke funktionieren, dass selbst Atomkerne noch teilbar sind und dass das Weltgeschehen von Chaos und Zufall und nicht von einem biblischen Schöpfer bestimmt wird. Den jüngsten und gewaltigsten Meilenstein menschlicher Erkenntnisfähigkeit markiert seit ungefähr fünfundzwanzig Jahren die physikalische Beschreibung des Universums als eine gigantische Vernetzung tanzender Fäden und Schleifen, gemäß der Superstringtheorie.

Diese komplexe Theorie wird gerne als Weltformel bezeichnet, da sie als einzige in der Lage ist, sowohl die Mikrowelt der Atome als auch die Makrowelt der Planeten umfassend zu beschreiben. Und da gemäß dieser Theorie unser Universum vor dem Urknall auf einen winzigen Energiepunkt verdichtet war, muss das Geheimnis von Evolution und Leben zwangsläufig auch in dieser Welt der Strings liegen. Der vorliegende Querbeitrag möchte zeigen, dass es einen fließenden Übergang zwischen Energie, Materie und Leben in jedem Winkel des Kosmos gibt und dass die gesamte Vielfalt der Schöpfung aus der Kraft und Information dieser schwingenden Strings kommt.

 

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2. Energie, Masse und Information

Die Beschreibung unserer Welt mit Hilfe der vier Naturelemente Feuer, Wasser, Erde, und Luft geht auf den griechischen Naturphilosophen Empedokles (473 v.Ch.) zurück. Trotz des enormen Wissenszuwachs der Menschheit hat sich diese naive Sichtweise hartnäckig bis ins 18. Jahrhundert gehalten. Doch die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaften zeigen, dass es ganz andere Naturgrößen sind, welche die Welt im inneren zusammenhalten und die Dinge und Erscheinungen um uns herum bestimmen. Dabei handelt es sich um die beiden physikalischen Größen Energie und Masse sowie die immaterielle Größe Information. Während die Zusammenhänge zwischen Energie und Masse gemäß der Superstringtheorie hinreichend bekannt sind, gibt es über die Information bislang nur die philosophische Erkenntnis, dass sie unzertrennlich an Energie und Materie gebunden sei.

Erweitert man die zehn Raum-Zeitdimensionen der Superstringtheorie um eine Informationsdimension, so werden aus den energiegeladenen Massefäden (Strings) bindungshungrige Schöpfungsbits, welche in ihren rhythmischen Schwingungen alle drei Naturgrößen in idealer Weise vereinen (Strings = Energie, Masse, Information). Gemäß der SEMI-Theorie basiert die enorme Schöpfungsvielfalt der Natur auf einer stetigen Informationssteigerung durch Verwebung gigantischer Stringverbünde, ähnlich den Bits in Computerprogrammen. Diese Erkenntnis hebt die bisherigen Grenzen zwischen der massebezogenen Physik und der zellorientierten Biologie vollständig auf.

Zur Demonstration werden in diesem Beitrag die Energie-Masse-Abhängigkeiten bei der Informationsgewinnung in Strings, Chips, Gehirnen, Lebewesen und der Evolution mathematisch formuliert und berechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd und belegen den beginnenden Übergang (Singularity) von der neuronalen Intelligenz zur künstlichen Intelligenz, hin zu den so genannten Maschinenlebewesen mit Hybridgehirnen. 


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3. Lebendige Materie

Die Endlichkeit alles Stofflichen sowie die evolutionäre Wirkungsrichtung von innen  nach außen sind zwei wesentliche Merkmale der Schöpfung. Dabei hat die Komplexität und Codierungshöhe der Schöpfungsprodukte seit dem Urknall erst langsam (Strings, Atome, Moleküle, Materie) und dann explosionsartig (Basen, Viren, Gene, Zellen, Leben, Wissen) zugenommen. Und weil unser Universum ein abgeschlossener Schöpfungsraum ist, welcher sich selbst organisierend durch Raum und Zeit treibt, muss die gesamte Schöpfungsvielfalt aus diesem Schöpfungspunkt hervorgegangen sein.

Zur Generierung stofflicher Vielfalt stehen der Evolution von Anbeginn nur die beiden physikalischen Größen „Energie“ und „Masse“ sowie die immaterielle Größe „Information“ zur Verfügung. Diese drei Urelemente werden von den Superstrings der theoretischen Physik in idealer Weise verkörpert, weil diese energiegeladenen Massefäden Grundinformationen in ihren rhythmischen Schwingungen tragen. Die gigantische Verwebung dieser elfdimensionalen Schöpfungsbits bildet die Basis der gesamten Vielfalt unseres Universums (Evolutionskurve) und liefert den Schlüssel für den nahtlosen Übergang von Materie zum Leben.

Einen mathematischen Zusammenhang zwischen Energie, Masse und Information kann man mittels eines Informationsquotienten (IFQ) herstellen. Vergleicht man den IFQ des  menschlichen Gehirns mit dem von Siliziumchips, wird  schnell sichtbar, dass die künstliche Intelligenz in wenigen Jahren die neuronale Intelligenz weit übertreffen wird. Über den IFQ der Evolution  und dessen Projektion zu den Anfängen organischer Substanzen lässt sich abschätzen, ab welcher Organisationsstufe Materie zum Leben erwacht.


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4. Die Relativität des Stofflichen

Die stoffliche Wahrnehmung der evolutionären Schöpfungsprodukte hängt vom Blickwinkel des Beobachters ab und kann extrem variieren. Betrachtet man zum Beispiel einen alltäglichen Gegenstand (Ball) mit einer Auflösung im atomaren Bereich, dann ist er als stoffliches Spielgerät nicht mehr wahrnehmbar. Sein Erscheinungsbild wird jetzt geprägt von den einzelnen Atomabständen und entspricht einem Blick in den nächtlichen Sternenhimmel. Diese Ambivalenz in der Wahrnehmung aller Dinge um uns herum ist ein elementares Merkmal der Schöpfung. Die Ursache für dieses zwiespältige Verhalten liegt in der gigantischen Verwebung winziger Energie- Masse- Informationsquanten (Superstrings) zu Materie und Leben begründet. Diese bindungshungrigen Schöpfungsbits bestimmen Gestalt und Codierungshöhe der gesamten Schöpfungsvielfalt und zwar vom Atom bis zum Universum. Die zeitlichen Dimensionen aller Schöpfungsprozesse werden von der eingesetzten Energiemenge bestimmt und die räumlichen Dimensionen von der beteiligten Materieanhäufung festgelegt. Dabei kann die Form der Wahrnehmung bei jedem Schöpfungsprodukt zwischen stofflich und unsichtbar schwanken. Diese Relativität hängt entscheidend von der Codierungshöhe des Betrachters ab, da dieser ebenfalls ein Produkt der Schöpfung ist.
In diesem Beitrag wird zunächst der materielle und räumliche Umfang der gesamten Schöpfung abgeschätzt. Danach wird die Relativität alles Stofflichen auf unterschiedlichen Schöpfungsebenen sichtbar gemacht und schließlich die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit der evolutionären Schöpfungsprozesse anhand einer Evolutionskurve aufgezeigt.

 

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5. Außerirdische Lebewesen

Der Begriff “Schöpfung“ lässt sich aus naturwissenschaftlicher Sicht am besten als die Summe aller Energie, Masse und Information definieren. Denn in Schwarzen Löchern wird die Schöpfung partiell auf einen winzigen Punkt verdichtet, aus dem dann beim Urknall ein neues Universum hervorgeht. Jedes neugeborene Universum bildet einen abgeschlossenen Schöpfungskörper, welcher sich selbst überlassen durch Raum und Zeit treibt. Sämtliche Schöpfungsprodukte innerhalb eines heranwachsenden Universums basieren auf einer gigantischen Verwebung aus Energie, Masse und Information zu Materie und Leben. In diesem komplexen Wechselspiel aus codierter Materie ist unsere Erde lediglich einer von Aber Milliarden Billionen Sternen und Planeten, ähnlich einem Wassertropfen in den Ozeanen.
Dieser Beitrag will verdeutlichen, dass unser Universum alles andere als ein chaotischer und brodelnder Sternenhaufen ist, sondern auf allen Dimensionsebenen von lebendiger Materie durchsetzt wird. Denn sämtliche Formen evolutionären Lebens basieren auf hochcodierten Massehaufen, die von einer übergeordneten Schwarmintelligenz formatiert und gesteuert werden. Dieser unübersehbare Wirkungsmechanismus der Evolution legt den Schluss nahe, dass sich Massen nicht nur anziehen, sondern auch intensiv Informationen untereinander austauschen. Aus diesem erweiterten Blickwinkel ist die Existenz von “Außerirdischem Leben“  in und auf Atomen ebenso real, wie ganze Galaxien und Universen als organische Lebewesen wachsen und sterben müssen.


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6. Grenzen Menschlicher Erkenntnis

Trotz unseres hohen Wissensstands über die evolutionäre Verwebung von Energie, Masse und Information zu Materie und Leben kommen unsere Erkenntnisse zum Mikro- und Makrokosmos über bloße Theorien und Spekulationen nicht hinaus. Dies gilt bei der Erforschung des Weltalls mit riesigen Teleskopen und Raumsonden ebenso wie bei der Spaltung von Nukleonen mit überdimensionalen Teilchenbeschleunigern. Ursache und Hemmschuh sind unsere begrenzte stoffliche Wahrnehmungsfähigkeit, weshalb wir schon für den kleinsten Erkenntniszuwachs erhebliche technische und finanzielle Anstrengungen unternehmen müssen. Und darum wird unsere aufwändige Suche nach hypothetischen Gottesteilchen und galaktischen Außerirdischen auch weiterhin Unsummen verschlingen aber keine tieferen Erkenntnisse hervorbringen.

Dieser Beitrag will die Grenzen menschlicher Erkenntnis mittels der Relativität alles Stofflichen aufzeigen. Denn aus evolutionärer Sicht sind wir Menschen codierte Massehaufen aus ca. 10hoch27 Atomen, die von einer übergeordneten Schwarmintelligenz formatiert und gesteuert werden. Aus dieser begrenzten Codierungshöhe eines Menschen resultieren zwangsläufig seine eingeschränkten Wahrnehmungsmöglichkeiten. Das bedeutet, dass unsere Beobachtung der Galaxien ebenso ungenau ist wie die Beschreibung von Gegenständen aus der Wahrnehmungsebene eines Atoms. In beiden Fällen ist der Beobachter ca. 10hoch23 mal kleiner als das Objekt und kann dieses lediglich als einen ungeordneten und chaotischen Massenhimmel wahrnehmen. Stoffliche Strukturen sind für den jeweiligen Betrachter nicht erkennbar.


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7. Urknall, Evolution, Moral

Jeder Urknall markiert die Geburt eines neuen Universums, welches dann als organischer Schöpfungskörper heranwächst und nach Jahrmilliarden wieder stirbt. Während dieser langen Lebensphase nimmt die Komplexität der evolutionären Schöpfungsprodukte innerhalb eines Universums kontinuierlich zu (Atome- Materie- Leben). Für den Zusammenhalt und die Strukturierung alles Stofflichen stehen der Evolution lediglich die beiden physikalischen Größen Energie und Masse sowie die immaterielle Größe Information zur Verfügung. Da die stoffliche Vielfalt eines Universums ausschließlich auf diesen drei elementaren Naturgrößen basiert, liegt hierin auch der Schlüssel für den Übergang von toter zu lebender Materie. Aus diesem erweiterten Blickwinkel sind Lebewesen hochcodierte Massehaufen mit begrenzter Haltbarkeit, die gemäß ihrer Programmierung formatiert und gesteuert werden. Leben und Sterben sind die absolute Normalität in allen Winkeln eines Universums und zwar von subatomaren bis hin zu galaktischen Dimensionen.

Die Verknüpfung der neuesten Erkenntnisse moderner Philosophie, Biologie, Hirnforschung, Stringphysik und Kosmologie mit dem Verstand liefert ein geschlossenes Weltbild, welches die evolutionäre Schöpfungsvielfalt vom Urknall bis hin zum evolutionären Moralcode im vorderen Hirnlappen des Menschen transparent und begreifbar macht. Auf diesen moralischen Vorgaben der Evolution im menschlichen Vorderhirn basieren Nahtoderlebnisse ebenso wie religiöse Gebote, Grundgesetze, Verfassungen und Menschenrechte.


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8. Physik, Philosophie und Moral

Mit den Erkenntnissen der modernen Philosophie, Stringphysik, Hirnforschung, Neurowissenschaften und Kosmologie lässt sich erstmals ein geschlossenes Weltbild begründen, welches vom Urknall über die Entstehung von Atomen, Materie, Planeten und Leben bis hin zum “Evolutionären Moralcode“ in unserem vorderen Schläfenlappen reicht. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Verstand, welcher die Wahrheit nicht erschafft, sondern nur vorfindet bzw. erkennt (Aurelius Augustinus). Diese Fähigkeit erhebt den Verstand zur evolutionären Richtschnur von Wahrheit und Moral.

Im Folgenden wird über die Philosophie und den Verstand ein allgemeingültiger Moralcodex abgeleitet, der für jeden einzelnen Menschen gilt, egal ob gottlos oder fromm. Mit den Energiegesetzen der Physik wird darüber hinaus eine moralische Werteskala geschaffen, an der jeder Einzelne seinen evolutionären Stellenwert schon zu Lebzeiten ablesen kann. Diese moralischen Zusammenhänge werden schließlich am so genannten “Ökologischen Fußabdruck“ sowie am “Slaveryfootprint“ quergecheckt. Doch erst die Verknüpfung von Leben und Tod mit der “Evolutionären Moral“ macht den Kreis der Erkenntnis komplett. Denn diese moralischen Leitlinien werden jedem Menschen über die Gene ins Vorderhirn eingebrannt. Damit ist die Evolutionäre Moral der alleinige Schlüssel für einen würdigen Tod und für eine globale Gerechtigkeit.

Dieser Beitrag möchte jedem Menschen Mut machen, sich seines Verstandes zu bedienen und sich nicht länger hinter religiöser Einfalt und kollektiven Wohlstandslügen zu verstecken. Denn die Evolution lässt sich nicht täuschen, wenn der Tod dereinst unseren abgespeicherten Lebenslauf gnadenlos an der Moral abscannt.


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