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Die folgenden Erkenntnisse und Tatsachen entspringen dem gesunden Menschenverstand und sind für jeden Menschen nachvollziehbar, der Ehrlichkeit und Wahrheit über religiöse Einfalt und materielle Raffgier stellt. Sie sind ein unangenehmer und hässlicher Spiegel für alle Übersatten und Wohlhabenden, sowie Frommen und Scheinheiligen in der ganzen Welt, die ihren gestohlenen Reichtum und Luxus am liebsten in die Ewigkeit retten würden. Dieses Kapitel soll zeigen, dass Selbstgerechtigkeit und Verlogenheit nicht nur das Wesen der Religionen sondern auch der Politik und Gesellschaft ausmachen. Und damit uns selbst.

Atheisten, Humanisten, Freigeister und Querdenker lenken mit ihrer einseitigen und verbissenen Religionskritik nur von den eigenen Schwächen, Lebenslügen und Wohlstandsverbrechen ab. Aber ohne den Mut zum Verstand sind die Gottlosen genauso selbstgerecht und verlogen wie die Frommen.

Armut, Elend und Hunger neben Reichtum, Luxus und Überfluss  sind das traurige Resultat unserer maßlosen Gier nach Wohlstand und Überfluss. Dieser asoziale und menschenverachtende Zustand macht uns zu Verbrechern an der Schöpfung und den Geschöpfen, denn er steht im krassen Gegensatz zum evolutionären Schöpfungsauftrag (Paradiesgedanke, Gottescode) in unserem vorderen Hirnlappen.

Autofahren ist ein Verbrechen an der Umwelt, ebenso wie das maßlose Zusammenraffen und Konsumieren von Wohlstand und Luxus. Würde man die hochgiftigen Abgase eines Autos direkt am Auspuff einatmen, wäre unser Leben nach wenigen Minuten ausgelöscht. Diese lebensbedrohlichen Schadstoffe aber einfach in die Luft zu blasen, führt zur Zerstörung der Umwelt. Dasselbe gilt für die Triebwerke in Flugzeugen sowie die rauchenden Schornsteine und hochgiftigen Müllhalden der Konsumfabriken, Automobilwerke, Raffinerien und Müllverbrennungsanlagen. Wohlstandswahn, Reichtum und Luxus sind ein Verbrechen an der gesamten Schöpfung und den Geschöpfen. Diese traurige Erkenntnis spiegelt sich auch in unserem ökologischen Fußabdruck wieder, welcher ein direktes Maß für unsere negativen Hinterlassenschaften ist.

Beten oder Meditieren machen nur dann Sinn, wenn es der Besinnung auf sich selbst und der Stärkung seiner inneren Fähigkeiten sowie der Bewusstseinsschärfung für die persönliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung dient. Beten für andere ist sinnlos und das christliche Abgeben von Problemen nach oben ist ebenso armselig wie feige. Denn es gibt keinen allmächtigen Gott oder barmherzigen Schöpfer, der seine schützenden Hände über jedes einzelne Geschöpf hält und der das große Leid und Elend auf der Welt beseitigen könnte.

Beten mit Verstand. "Semi, du unwissbare Schöpfungsdimension, deinen evolutionären Schöpfungsauftrag in meinem vorderen Hirnlappen werde ich befolgen und mein zufälliges Leben in Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe führen. Ich will mit dem was ich bin, habe und kann zufrieden sein und das Beste für deine Schöpfung und die Geschöpfe daraus machen". Amen

Bibelmärchen. Das Märchen vom Nikolaus und Christkind wurde für kleine Kinder erfunden. Mit einsetzendem Verstand durchschauen Jugendliche diesen Unsinn sehr schnell und glauben nicht mehr daran. Um die Heranwachsenden weiterhin bei der Stange zu halten, haben clevere und geschäftstüchtige Religionsstrategen das dramatischere Bibelmärchen vom lieben Gott und Himmelreich zurecht gezimmert. Die kostümierten Märchenerzähler wissen ganz genau, dass sie lügen; die gläubigen Schäfchen leider nicht. Menschen mit Verstand weisen diesen frommen Schwindel und das scheinheilige Gesülze weit von sich und gehen stattdessen lieber den  anstrengenden und ehrlichen Weg der Wahrheit und Erkenntnis.  

Christenheit. Das Menschmodell stammt zweifellos und unübersehbar vom Tiermodell ab. Das betrifft natürlich ganz besonders den biologischen Körperaufbau, den Energiehaushalt und die Fortpflanzungsmechanismen, aber auch die meisten unserer elementaren Verhaltensmuster. Obwohl diese Erkenntnisse der Evolutionstheorie inzwischen selbst in Kirchenkreisen mehr oder weniger offiziell akzeptiert werden, verweigern sich Gläubige standhaft den daraus resultierenden Konsequenzen. So müsste die Christenheit ihre göttliche Schöpfungswoche mit Adam und Eva ebenso endgültig begraben, wie den traurigen Rest des vorsintflutlichen Bibelzaubers.

Demokratie ist eine Staatsform, in welcher der mehrheitliche Wille eines Volkes (Souverän) in Gesetze und Verordnungen umgesetzt wird. Waren es zu Beginn der demokratischen Bestrebungen die ideellen Forderungen nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit so stehen heute nur noch handfeste Begriffe wie Freizügigkeit, Wohlstand und Macht im Vordergrund. Gesellschaftliche Interessen, kollektive Ansprüche und lobbyistische Forderungen sorgen für den nötigen Druck, weshalb jede der unzähligen Meinungsumfragen zwischen den Wahlterminen die Messlatte für die Politik ständig neu justiert. Wahrheit und Verstand haben in Wohlstandsdemokratien kaum Chancen, weil sich damit die kollektive Gier nach Geld und Luxus sowie der politische Ansporn nach Macht nicht befriedigen lassen. Als demokratische Waffe für die Umsetzung dieses rücksichtslosen Wohlstandswahns hat sich der Kapitalismus bestens bewährt, welcher mit dem Preisdiktat der Welthandelsorganisation (WHO) den Norden immer reicher und den Süden immer ärmer macht.

Elend. Das Leid und Elend auf der Welt ist größtenteils von Menschen und Gesellschaften mit Macht- Größen- und Konsumwahn verursacht. Dieser Missstand hängt wie eine unheilvolle, schwarze Wolke über uns, denn er steht im grassen Gegensatz zum Gottes-Code (Paradiesgedanken) in unseren Köpfen. Durch kollektives Wegsehen und feiges Beten kommen wir in der Stunde unseres Todes nicht ungeschoren davon. Es gibt keine Absolution, außer man ändert sein Leben.

Erdgeschichte. Betrachtet man die Schöpfung aus dem naiven Blickwinkel der Religionen, so beschränken sich die Beschreibungen lediglich auf die Erdgeschichte der letzten paar Jahrtausende. Der lange Entwicklungsprozess der Evolution hin zu menschlichem Leben wird ebenso ausgeblendet, wie die hohe Wahrscheinlichkeit für vielfaches, weiteres Lebens in unserem Universum. Dennoch sind denkende Menschen die einzigen Schöpfungsprodukte, welche die evolutionäre Schöpfungslinie mit ihrem Verstand bis weit in die Vergangenheit erkennen können. Dazu befähigt uns die enorme Wissensgenerierung unserer Gehirne während der letzten Jahrhunderte, für deren neuronale Hardwareentwicklung die Natur allerdings viele Milliarden von Jahren harter Schöpfungsarbeit benötigt hat. Statt diesen Zwiespalt zu verinnerlichen und zu akzeptieren hat die Menschheit ihre evolutionäre Winzigkeit und Unwichtigkeit mit religiöser Dummheit und philosophischer Schwafelei verschleiert und sich auf einen viel zu hohen Sockel gestellt. Diese frommen Wünsche und Vorstellungen sind aus heutiger Sicht nicht mehr haltbar, denn unser menschliches Erdendasein entspricht lediglich dem kurzen Aufblitzen eines winzigen Wassertröpfchens (Erde) in den unendlichen Weiten der Weltmmeere (Universum) und kann sich überall und jederzeit in ähnlicher Weise abspielen.

Evolution. Die Existenz menschlichen Lebens markiert einen Richtungswechsel der Evolution und zwar weg vom triebgesteuerten Tiermodell hin zum verstandesorientierten Menschmodell. Doch die Fähigkeit zu denken, wahrzunehmen und zu erkennen hat die Schöpfung gepaart mit einem hohen Maß an Verantwortung für unser Tun. Zur Erfolgskontrolle dient das Gewissen quasi als Lebensschreiber.

Fußabdruck. Als ökologischen Rucksack oder Fußabdruck bezeichnet man die Hinterlassenschaften eines Menschenlebens auf unserem Planeten Erde. Der Fußabdruck eines europäischen Wohlstandsbürgers beträgt im Durchschnitt 2,6 Erden. Das heißt, für den lebenslangen Energieverbrauch eines Menschen plus seinem Bedarf an Rohstoffen wären nicht eine Erde, sondern 2,6 Erden erforderlich. Da es tatsächlich aber nur diese eine Erde gibt, zerstört unser hohes Wohlstandsniveau massiv die Natur und Umwelt. Diese traurige Wahrheit kann man an den Unwettern, Klimakatastrophen, Gletscherschmelzen, am Artensterben und Ozonloch sowie an der Verdreckung der Weltmeere problemlos erkennen. Die einzig vernünftige Konsequenz wäre seit Jahrzehnten ein drastischer Konsumverzicht ohne wenn und aber. Doch wirklich verzichten will niemand, weshalb sich an diesem menschenunwürdigen Umgang mit der Schöpfung und Natur sowohl die Gläubigen und Geistlichen als auch die Gottlosen und Besserwisser gleichermaßen beteiligen. Da die gesamte Menschheit aber nur diese eine Erde als Existenzgrundlage hat, verliert jeder Wohlstandsbürger bereits nach 30 Jahren, jeder Millionär bereits nach einigen Jahren und jeder Milliardär schon nach wenigen Monaten seine moralische Existenzberechtigung auf unserem Planeten. Im Gegenzug hätten die Ärmsten der Armen einen Lebensanspruch von 300 Jahren einzuklagen.        

Gene enthalten nicht nur den genauen Bauplan von biologischen Zellen, Organen und Körpern, sondern darüber hinaus auch die Programmstrukturen für ganze Nervenareale in Gehirnen. Auf diese Weise sind bereits ca. achtzig Prozent der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen durch seine genetische und evolutionäre Veranlagung vorbestimmt und festgelegt. Der kleine Rest eines Individuums  kann in Grenzen durch Erziehung und Willensstärke beeinflusst werden. Infolge dieser starken, genetischen Vorprägung kann daher, ähnlich einem Computerprogramm, die Handschrift und Absicht der Schöpfung innerhalb der drei Milliarden DNA-Codes menschlicher Gene abgelesen werden. Die ständig fortschreitende Decodierung des bereits vollständig bekannten, menschlichen Erbgutes entspricht dem Blättern in einer riesigen Evolutionsbibel.

Gewissen. Zur Erfolgskontrolle der evolutionären Lebensleitlinien (Gottes-Code) ist in jedem menschlichen Gehirn ein Gewissen (biologische Datenbank) vorgesehen, eine Art Black Box, in der unser ganzes Leben aufgezeichnet wird und welches vor allem beim Träumen und in der Stunde des Todes ohne unseren Willen aktiviert wird.

Gerechtigkeit gibt es im nackten Überlebenskampf der Natur weder für Pflanzen noch für Tiere. Um den Fortbestand der Geschöpfe zu sichern, werden die Schwächeren nach dem Prinzip “Fressen und Gefressen werden“ ausselektiert. Dieses brutale Grundprinzip hat die Evolution beim Schöpfungsziel Mensch offensichtlich modifiziert, indem sie neben dem Triebverhalten auch moralische Wertvorstellungen und fromme Gefühlsempfindungen (Gottes-Code) in unseren Gehirnen entwickelt hat. Dieser Sinneswandel der Schöpfung ist allerdings gepaart mit einem hohen Maß an Verantwortung für unser Tun. Den vorprogrammierten Gerechtigkeitscheck erleben wir beim Sterben, wenn unser Gewissen (Lebensspeicher) an der Seele (Gottes-Code) mit dem fühlbaren Zwang zur Reue abgeglichen wird.

Glaube. Glauben kann man alles, Wahrheit gewinnt man nur über den Verstand. Der überlieferte Glaube an einfältige Religionsmärchen oder mystische Wunschbilder aus grauer Vorzeit begründet sich auf der naiven Hoffnung auf ein ewiges Leben nach dem Tod. Der Glaube an beschützende Gotteswesen und an ein warmes Plätzchen im Jenseits ist eine hirnlose Verdrehung der allgegenwärtigen Lebensrealitäten und unübersehbaren Schöpfungsmängel, sowie ein Zeichen von Unfähigkeit im Umgang mit der eigenen Vernunft. Glaube und Verstand schließen sich gegenseitig aus.

Glück hat derjenige, welcher durch Zufall auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurde und diesen Umstand darüber hinaus als Glück erkennen und fühlen kann. Pech hingegen haben all diejenigen, welche unverschuldet auf der Schattenseite des Leben geboren werden und lebenslang weder ausreichend zu essen, noch ein Dach über dem Kopf haben. Dennoch, auch als zufällig Bevorzugter kann man Glücksgefühle nicht kaufen oder wie Macht und Geld zusammenraffen und horten. Im Gegenteil, Glücksmomente in Familie, Beruf und unter Freunden sind immer zeitlich begrenzt und können durch Schicksalsschläge sehr schnell und abrupt beendet sein. Wiederkehrende Glücksmomente und eine dauerhafte  Zufriedenheit  basieren auf einem reinen Gewissen, welches unsere Träume und den Todesablauf steuert. In Anbetracht des allgegenwärtigen Elends, unsäglichen Leids und der himmelschreienden Ungerechtigkeit lässt sich tiefes Glück nur gewinnen, wenn man sein Leben in Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe führt.

Gottes-Code. In jedem menschlichen Gehirn existiert ein besonderer Bereich(Gottes-Modul), in welchen uns die Natur moralische Verhaltensmuster und fromme Empfindungen einprogrammiert hat und zwar unabhängig von Herkunft, Religion und Hautfarbe. Dieser evolutionäre Gottes-Code ist eine fühlbare Vorgabe der Schöpfung, welche uns zu einem Leben in Bescheidenheit, Demut und Nächstenliebe ermahnt. Auf dieser neuronalen Lebensleitlinie im vorderen Hirnlappen basieren alle religiösen und moralischen Wertvorstellungen und Schöpfungsaussagen zur Existenz menschlichen Lebens von Anbeginn bis heute. Das betrifft die unterschiedlichen Deutungen und Fehlinterpretationen von Pfarrern und Nonnen, Gläubigen und Heiden, Getauften und Ungetauften, Armen und Reichen, Schwarzen und Weißen, Gebildeten und Ungebildeten, Staatsmännern und Bettlern gleichermaßen.

Gott. Einen Beweis für die Existenz auch nur eines einzigen der Tausenden Götterphantome auf der Welt gibt es nicht, auch wenn sich die unzähligen Religionslehren und deren Heilsverkünder noch so krampfhaft darum bemühen. Der Umkehrbeweis, dass es keinen allmächtigen Gott gibt, ist hingegen ganz einfach zu erbringen. Warum sollte sich zum Beispiel der Bibelgott samt angedichtetem Sohn vor uns verstecken, wenn es ihn gäbe? Wenn er sich versteckt, obwohl er uns angeblich liebt, ist er ein feiger Gott und wenn er das grausame Elend in der Welt zulässt, obwohl er es angeblich beseitigen könnte, ist er ein böser Gott. Aber wenn Gott uns Menschen nach seinem Bilde erschaffen hätte, dann erklärt es sich von selbst, warum es mit seinen Fähigkeiten nicht weit her sein kann. Es mag für Gläubige schmerzhaft und unvorstellbar sein, aber einen Allmächtigen und ein warmes Plätzchen im Himmel gibt es nicht. Denn mit unserem Verstand erkennen wir das Universum als einen abgeschlossenen Schöpfungsraum, der sich selbst überlassen durch Raum und Zeit treibt. Und was für unser Leben und Sterben zählt, steht als evolutionärer Schöpfungsauftrag (Gottescode) in jedem vorderen Hirnlappen.

Information ist unzertrennlich an Energie und Materie gebunden. Dabei dient Materie als Informationsträger und Energie sorgt für die erforderliche Informationsdynamik. Informationen sind zyklisch und besitzen ein Verfallsdatum. Diese philosophische Erkenntnis deckt sich mit den natürlichen Informationsformen (Tag/ Nacht) ebenso wie mit den technischen Informationseinheiten (Null/ Eins). Doch dieser Dreiklang von Energie, Materie und Information lässt sich auch umkehren, denn Atome und Materie wären ohne Energie und Information ebenfalls undenkbar. Selbst das biologische Leben ist eine hochkomplexe Mischung aus Materie, Energie und Information. Die elementaren Bausteine der Natur, die diese drei Eigenschaften auf engstem Raum in perfekter Form vereinigen, sind die Superstrings. Diese Schöpfungsbits sind tanzende Fäden und Schleifen, welche unterschiedliche Informationen in ihren rhythmischen Schwingungen tragen. 

Intelligenz, Aussehen und Ehrgeiz sind keine Eigenleistungen, auf die man stolz oder eingebildet sein kann, sondern lediglich ein genetischer Glücksfall, den man gegen die Zukurzgekommenen nicht ausspielen darf (Gottescode).

Jesus kam in ärmlichen Verhältnissen zur Welt, wobeiüber seine Kindheit und Jugend so gut wie nichts bekannt ist. Einen Schulabschluss hat er ebenso wenig erworben wie eine höhere Bildung genossen. Seine Tatkraft und Motivation schöpfte er alleine aus dem Hass gegenüber der selbstherrlichen Obrigkeit und seiner Liebe zu den Unterdrückten. Für die damalige Zeit vor zweitausend Jahren war der erwachsene Jesus zwar schlau, clever und geschickt, aber verglichen mit dem heutigen Wissenstand, muss er eher als strohdummer Blender und Magier eingestuft werden. Denn für Jesus und seine noch dümmeren Jünger und unwissenden Zeitgenossen war die Erde eine Scheibe, stand die Menschheit im Zentrum des Universums, hat Gott die ganze Welt in einer Woche erschaffen, hat der Schöpfer  Adam aus Staub und Eva aus dessen Rippe gemacht, war das Herz der Sitz der menschlichen Seele, galten Donner und Blitz als ein Zeichen für Gottes Zorn. Elementare Zusammenhänge der Schöpfung und Natur waren ihnen gänzlich unbekannt. Aber noch nicht einmal, dass er Gottes Sohn war, wusste Jesus damals, denn dazu wurde er erst lange nach seinem frühen Tod auf einem päpstlichen Konzil im vierten Jahrhundert per Beschluss der irdischen Versammelten erkoren. Das erklärt dann auch, warum sein „allmächtiger Vater“ ihn von seinem Unwissen nicht erlösen konnte.

Kapitalismus ist schlimmer als jede Diktatur und jeder Terrorismus. Dieses brutale Wirtschaftswunderprinzip steht für Mord an Millionen Wehrloser, Benachteiligter und Zukurzgekommener, weil das Großkapital die armen Rohstoffländer gnadenlos ausbeutet und den betroffenen Menschen keinerlei Überlebenschancen lässt. Der Kapitalismus befriedigt unsere hemmungslose Gier nach Wohlstand, Reichtum und Luxus durch rücksichtslose Wertschöpfung auf Kosten der schwachen und armen Länder. Über das Diktat der Welthandelsorganisation sind die Rohstoffpreise seit 50 Jahren konstant niedrig. Das Ergebnis kann man daran erkennen, dass die Preise für Schokolade oder Kaffee seit Jahrzehnten bei uns unverändert sind. Aber auch daran, dass es uns immer besser geht, obwohl wir immer weniger arbeiten und leisten. Kapitalismus und Wohlstandsgier sind für die Abermillionen Kindersklaven, Hungernden und Ärmsten der Armen das Todesurteil und deshalb. Damit nicht genug, zu diesem menschlichen Elend und Leid kapitalistischer Wertschöpfung kommen noch die barbarischen Verbrechen an der Tierwelt und die irreparable Schändung der Umwelt und Natur, welche beim Verprassen des gestohlenen Wohlstandskuchens entstehen.

Kirchenfürsten und Sektengurus sind das personifizierte Böse. Sie sind kostümierte Gauner, weil sie mit einem verlogenen Draht nach oben, gutgläubige Menschen schamlos abzocken. Sie sind Verbrecher, weil sie mit ihren chauffierten Limousinen und luxuriösen Nobelherbergen die Umwelt und Natur massiv schädigen und sie sind  Menschenschänder, weil sie sich als Spitzenverdiener der Gesellschaft ein kapitales Stück vom gestohlenen Wohlstandskuchen abschneiden, anstatt in Jesussandalen und im Büßergewand glaubwürdig ihrem Job nachzugehen. Diese gottlose Prasserei und himmelschreiende Völlerei ist blanker Frevel an der Schöpfung und damit genau das Gegenteil von einem christlichen Leben in Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe.

Luxus und Reichtum sind ein Frevel an der Schöpfung und somit eine Schande für jeden denkenden Menschen.

Menschen sind das mühsame Ergebnis von 15 Milliarden Jahren evolutionärer Schöpfungskraft. Alleine für den genetischen Unterschied von 1,5 Prozent zwischen einem Menschen und einem Schimpansen hat die Evolution die letzten acht Millionen Jahre benötigt. Die Lebenswahrnehmung spielt sich ausschließlich im Großhirn ab, wobei uns die lebenslange Gefangenschaft in diesem Organ von der Natur durch Gefühlsempfindungen erträglich gemacht wird. Der Einfallsreichtum und die Wahrnehmungsfähigkeit begründen sich in einer höheren Leistungsfähigkeit und Intelligenz unseres Gehirns verglichen mit unseren tierischen Vorfahren. Diese weiterentwickelten Verhaltensmuster des Menschen sind in den Genen festgeschrieben und entfalten sich im Großhirn eines Heranwachsenden zu einer fühlbaren moralisch- ethischen Lebensleitlinie, dem so genannten Gottes-Code sowie zu einer Gewissensdatenbank und einem etwas modifizierten Todesablauf, mit dem Zwang zur Reue. Bezüglich der biologischen Funktionen gibt es keine gravierenden Unterschiede zum Tier, denn die biologischen Lebensfunktionen und Fortpflanzungsmechanismen sind nahezu identisch. So gesehen sind Mensch und Tier nichts anderes als eine hoch organisierte Materieansammlung von unzähligen Atomen bzw. Strings mit begrenzter Haltbarkeit, welche von der Evolution lediglich als flüchtige Datenträger genutzt werden. Beim Sterben zerfallen die Körper wieder in ihre Atome und stehen der Natur bei Bedarf für neue Materieansammlungen zur Verfügung. Die Persönlichkeitssoftware in den Gehirnen wird mit dem Tod gelöscht, wie die Melodie auf einem defekten Tonträger.

Leben braucht einen Körper, dem Tod genügt das Gehirn. Jedes Leben ist ein ungerechter Zufall, welches erst beim Sterbensablauf seinen gerechten Ausgleich bekommt. Unser evolutionärer Schöpfungsauftrag steht als neuronaler Moralcode in jedem vorderen Hirnlappen. Reichtum und Luxus sind danach ein Verbrechen an der Schöpfung und den Geschöpfen. Wer sein Leben in Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe führt, muss seinen Tod nicht fürchten.

Menschen mit Verstand wissen, dass es weder einen Allmächtigen noch ein warmes Plätzchen im Himmel gibt. Und sie wissen auch, dass man Wohlstand und Reichtum nur anhäufen kann, wenn man andere Menschen um ihr Leben betrügt und die Umwelt massiv zerstört. Diese unangenehmen Wahrheiten zu leugnen, machen Glaube, Gier und Intelligenz zu den schlimmsten Feinden des Verstandes.

Mindestlohn und Maximallohn. Der weltweite Mindestlohn ist eine moralische Wertschätzung aller arbeitenden Menschen und sollte bei einem ökologischen Fußabdruck von einer Erde liegen. Der weltweite Maximallohn ist ein Schutz der Schöpfung und Geschöpfe vor skrupelloser Gier und sollte nur wenig darüber liegen.  

Millionäre sind Umwelt- und Menschenschänder, weil sie sich ein besonders kapitales Stück vom gestohlenen Wohlstandskuchen abschneiden und damit in besonderem Maße an den brutalen Verbrechen des Kapitalismus an Mensch und Natur schuldig machen. Reichtümer und Luxus lassen sich weder mit Moral und Nächstenliebe noch mit Ehrlichkeit und Bescheidenheit anhäufen, sondern nur mit kapitalistischer Brutalität, indem man Menschen am unteren Ende der Wertschöpfungskette gnadenlos um ihr Leben betrügt oder betrügen lässt. Zu diesen asozialen Verbrechen an Abermillionen unschuldiger und hilfloser Menschen und Kindersklaven in der Dritten Welt kommt noch der ebenso gewaltige und beschämende Umweltfrevel hinzu, mit dem der verschwenderische Lebensstil und das völlig unbegründete Anspruchsdenken der Wohlhabenden die Natur auf das Brutalste schädigen und zerstören. Denn mit ihrem überdimensionalen Verbrauch an Ressourcen und Energie hinterlassen Millionäre einen ökologischen Fußabdruck von “vielen, vielen Erden“ und verwirken deshalb bereits nach wenigen Jahren ihre moralische Existenzberechtigung auf unserem Planeten. Anstatt diese zum Himmel stinkenden Missstände anzuprangern, werden Reichtum und Luxus von Staat, Kirche und Gesellschaft bewundert und verehrt. Mit Verstand und Vernunft hat dieser unchristliche Zerstörungswahn an der Schöpfung absolut nichts zu tun.

Nächstenliebe ist selbstlos und damit das Gegenteil von Gier und Geiz. Obwohl die Nächstenliebe als evolutionäre Lebensleitlinie (Gottes-Code) fühlbar in unseren Köpfen steht und von allen Religionsgemeinschaften scheinheilig angemahnt wird, ist sie in der gierigen Menschheitsgeschichte bisher nur in äußerst begrenztem Umfang in Erscheinung getreten. Waren es in den früheren Jahren die Ausbeutung der Armen bis hin zur Sklaverei, welche keinerlei Nächstenliebe erkennen ließen, so ist es heute die Behinderung der Dritten Welt an einem fairen Welthandel und am internationalen Datenaustausch über das Internet. Und nachdem nun die Industrie- und Wohlstandsländer mit ihrer kapitalistischen Keule über die Hälfte der Rohstoffe und Energievorräte in den letzten hundert Jahren für sich verbraucht haben, wäre es ein Akt der christlichen Nächstenliebe, auf den Rest zu verzichten und diesen den Zukurzgekommenen und Ausgebeuteten zu überlassen. Weil aber mit soviel Nächstenliebe bei uns alle Lichter ausgingen, wird dieses Gerechtigkeitsproblem in Kirche, Staat und Gesellschaft kollektiv verdrängt und ausgesessen.

Naturelemente. Die einfache Deutung der Welt mit den vier Naturelementen Feuer, Wasser, Erde, und Luft durch den griechischen Naturphilosophen Empedokles, 473 v.Ch. hatte bis ins 18. Jahrhundert Bestand. Dank der modernen Philosophie und Naturwissenschaften des 20. Jahrhunderts wissen wir heute, dass es drei andere Naturgrößen sind, welche die Dinge und Erscheinungen um uns herum bestimmen. Dabei handelt es sich um die beiden physikalischen Größen Energie und Masse sowie die immaterielle Größe Information, wobei alle drei untrennbar miteinander verknüpft sind.
Gemäß der noch jungen Superstringtheorie ist unser Universum eine gigantische Vernetzung tanzender Fäden und Schleifen, welche noch AbermilliardenMilliarden mal kleiner sind als Atomkerne. Diese energiegeladenen Massefäden legen die Anzahl und Eigenschaften der Atome ebenso fest, wie sie die letzten Geheimnisse der schwarzen Löcher lüften. Die SEMI-Theorie geht den letzten Schritt und macht aus diesen tanzenden Fäden bindungshungrige Schöpfungsbits.

Paradies. Die evolutionäre Schöpfungsentfaltung in jedem Universum lässt keinen Raum für das einfältige Bibelmärchen von Adam und Eva im Paradies. Im Gegenteil, der gnadenlose Überlebenskampf ist für alle Lebewesen seit fünf Milliarden Jahren eher brutal als paradiesisch. Das betrifft die ersten menschlichen Wesen ebenso wie die gesamte Tierwelt. Allerdings lässt das allmähliche Heranwachsen eines evolutionären Gottes-Codes (Paradiesgedanke) in den Gehirnen der Menschen ein Umsteuern der Schöpfung in Richtung “Paradies“ erkennen. Denn der alte Menschheitstraum von einer heilen und friedlichen Welt entspringt diesem fühlbaren Schöpfungsauftrag (Gottes-Code) in unserem Vorderhirnbereich (Gottesmodul) und markiert möglicherweise das Schöpfungsziel in tausenden von Jahren, auf keinen Fall aber den Schöpfungsanfang. Wie lange Natur und Evolution das kognitive Experiment "Mensch" überhaupt fortführen ist ebenfalls ungewiss, zumal die bisherige Menschheitsgeschichte lediglich einen Wimperschlag bezogen auf die Geschichte unseres Universums ausmacht. Nach wie vor gilt für Mensch und Tier die unbefriedigende Erkenntnis, dass die Schöpfung zwar die Chance für neues Leben erteilt, aber keinerlei Garantie für das einzelne Lebensglück übernimmt. 

Pfarrer, Prediger, Kirchenfürsten und alle anderen Heilsverkünder sind kostümierte Gauner, welche mit faulem Religionszauber und einem verlogenen Draht nach oben ungestraft ein luxuriöses Schmarotzerdasein fristen. Da sie weder vor noch hinter ihren Tüchern und Kutten irgend etwas Konkretes oder Substantielles geschweige denn etwas Handfestes oder Sichtbares vorweisen können, erfordert diese armselige Heuchelei und Verdummung der Gläubigen ein hohes Maß an Selbsttäuschung und Menschenverachtung. Bei den wenigen Kirchenmännern und Glaubensdienerinnen, deren Inneres sich im Laufe der Zeit nicht mit dem gottlosen Machtapparat arrangieren kann, bleibt nur die rastlose und vergebliche Suche nach einem persönlichen Gotteserlebnis. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn sich Nonnen bis zum Orgasmus in Ekstase beten und glauben der Herrgott sei über sie gekommen oder wenn sich Mönche und Priester bis zu Nahtoderlebnissen hungern oder geißeln, um zu glauben, dem lieben Gott nahe gewesen zu sein.

Politiker und Pfarrer können sich weder an die Wahrheit halten noch ihren   Verstand benutzen, da sie an wahltaktische Parteiprogramme und einfältige Bibelschriften gebunden sind. Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn vor allem angepasstes Mittelmaß sehr schnell in höchste Staatsämter und Kirchenpfründe aufsteigt.

Rauchen ist tödlich. Diese unstrittig wahre Erkenntnis steht per Gesetz auf jeder Packung Zigaretten. Dieser Hinweis müsste allerdings umso mehr auf jedem Auto angebracht werden, weil dessen Abgase millionenfach gefährlicher und tödlicher sind als das bisschen Raucherqualm. Hinzu kommt, dass Raucher nur sich selbst schädigen, während Autofahrer viele Unfallopfer verursachen und massiv die Umwelt zerstören. Konsequenterweise müsste deshalb nicht das Rauchen sondern das Autofahren in der Öffentlichkeit verboten werden. Doch diese unangenehme Wahrheit wird aus menschlicher Gier und egoistischer Lust kollektiv verdrängt. 

Rechtsstaatlichkeit und Rechtsordnungen (Gesetze) schützen die Bürger vor Willkür des Staats- und Machtapparates und sichern das gerechte Zusammenleben einer Gesellschaft innerhalb eines abgegrenzten Anwendungsraums. Alle kollektiven Verbrechen und Greueltaten außerhalb der Staatsgrenzen, wie die kapitalistische Ausbeutung der Dritten Welt durch massive Behinderungen im Welthandel sowie kriegerische Auseinandersetzungen bei der Energie- und Rohstoffbeschaffung, bleiben dabei im Interesse der eigenen Wohlstandssicherung vollkommen unberührt. Und so kann unser hemmungsloser Konsum- und Luxuswahn und unsere rücksichtslose Mobilitätsgier auch weiterhin die Ärmsten der Armen am unteren Ende der Wertschöpfungskette ganz legal,  straffrei und am Grundgesetz vorbei in den Hungertod treiben, solange wir sie nur nicht in unser Land kommen und hier verhungern lassen.  

Reichtum und Luxus sind ein Frevel an der Schöpfung und somit eine Schande für jeden denkenden Menschen. 

Religionen sind einfältige Science Fiction von vorvorgestern für Menschen ohne Verstand.  Religiöse Rituale und Glaubenslehren begründen sich auf den Erfahrungsbildern von (Nah)Toten und Epileptikern sowie von Menschen in tiefster Medidation, höchster Ekstase oder in extremen Ausnahmesituationen. Da die Betroffenen ihre todesnahen Erfahrungen nicht realistisch einordnen können oder wollen, werden sie unsichtbaren Mächten und Götterwesen im Himmel zugeschrieben. Im Laufe der Menschheitsgeschichte wurden so von vielen geschäftstüchtigen Religionsfürsten Tausende von Gottesfiguren im Jenseits ersonnen. Diesem lukrativen Gotteshandel gepaart mit religiösem Druck ist es dadurch über Jahrtausende hinweg gelungen, die geistige Weiterentwicklung der Menschheit massiv zu behindern.

Scheinheiligkeit und Unehrlichkeit sind ein Zeichen von Unfähigkeit und Feigheit im Umgang mit dem gesunden Menschenverstand. Mit diesem verlogenen Verhalten versuchen Menschen ihren Egoismus und ihre Raffgier vor ihrem Gewissen zu rechtfertigen. Heilsverkünder und Seelenfänger gaukeln dabei ihren einfältigen Gläubigen eine heißen Draht nach oben vor, weil sie ihnen mit der Wahrheit eine virtuelle Himmelsimmobilie nicht andrehen könnten. Gesundheitsapostel und Pillendreher kurieren ihre Patienten in eine lebenslange Abhängigkeit, weil sie von Gesunden nicht leben können. Rechtsverdreher und Finanzexperten bauschen  Normalitäten zu komplexen Regelwerken auf, weil mit einfachen Bestimmungen, Logik und Einsicht nicht viel zu verdienen ist. Fabrikanten, Imbissketten und Geldinstitute verführen ihre bereitwilligen Konsumenten zum ungezügelten Wohlstandswahn, weil man mit Verzicht nur eine intakte Umwelt aber keine großen Profite machen kann. Umgekehrt verlangen Wähler, Lobbyisten und Gläubige von ihren politischen und religiösen Vertretern immer mehr Freiheiten, Wohlstand und Vergünstigungen einschließlich einer Generalabsolution, damit ihre kollektiven Verbrechen an den wehrlosen Benachteiligten und Zukurzgekommenen sowie den Tieren und der Umwelt offiziell keine mehr sind.

Schöpfungsbits/ Strings sind tanzende Energiefäden und Schleifen, welche noch AberMilliardenMilliardenMilliardenmal kleiner sind als Atome. Diese bindungswilligen Bits und Bytes der Schöpfung vereinen die drei elementaren Naturgrößen in idealer Weise (Strings = Energie + Masse + Information). Die Schöpfung ist die Summe aller Strings und sie benutzt diese für die Organisation der Atome und die Bildung der Materie sowie für die Entstehung biologischen Lebens als evolutionäre Bits und Bytes, ähnlich wie die Nullen und Einsen in Computerprogrammen. Je höher die Verwebung der Schöpfungsbits in einem Materiehaufen ist, desto leistungsfähiger (intelligenter) ist er in seiner Anwendung. Und genauso wie man bei der Benutzung eines Computerprogramms den Programmierer selbst nicht erkennen kann, wohl aber seine Anwendungsabsichten am Programmablauf ablesen und seinen Nutzen daraus ziehen kann, lassen sich an den hochkomplexen Stringverbünden (Codes) der Materie und der noch höheren genetischen Codierung von Zellen die Handschrift und Absichten der Schöpfung erkennen, und zwar vom Periodensystem der chemischen Elemente bis hin zu den Gottes-Genen im menschlichen Erbgut. Denn alles was in einem Universum als abgeschlossenem Schöpfungsraum hervorkommt, besteht aus programmierter Materie und Energie (SEMILOGIE).

Schöpfer. Einen Allmächtigen im Bibelhimmel, der seine Geschöpfe beschützt und das Weltgeschehen lenkt, gibt es ebenso wenig wie ein warmes Plätzchen im Jenseits. Dass allerdings hinter jedem Urknall im Kosmos eine höhere Schöpfungsdimension stehen könnte, ist hoch wahrscheinlich, aber letztendlich unwissbar. Diese unvorstellbare Schöpfungskraft hat aber nicht nur das irdische Leben hervorgebracht sondern steht auch für alle Lebensformen auf den  AberMilliardenBillionen Sternen und Planeten unseres Universums und den AberMilliardenBillionen anderen Universen der Gesamtschöpfung. Das einzelne Geschöpf kann allenfalls versuchen, den Sinn und Zweck seiner Existenz zu ergründen und danach zu handeln.

Schöpfung. Die Schöpfung ist die Summe aller Universen und damit aller Atome bzw. aller Strings. Bei jedem Urknall wird die Schöpfung partiell auf einen Punkt konzentriert, aus dem sich dann selbst organisierend ein neues Universum entwickelt. Die enorme Schöpfungsvielfalt entsteht durch die permanente Intelligenzsteigerung immer komplexerer Stringverbünde. So sind aus den energie-, masse- und informationsgeladenen Strings zunächst unterschiedliche Atomkonfigurationen entstanden, welche sich zu Molekülen und Materie weitergesteigert haben. Der evolutionäre Informationssprung von der Materie zu organischen Substanzen und weiter zu biologischen Zellen zeigt die stetige Verbesserung der Biosoftware im Laufe von Jahrmilliarden Schöpfungsgeschichte. 

Seele. Eine immaterielle Seele, welche nach unserem Tod in den Bibelhimmel empor steigt, gibt es weder aus philosophischer noch aus naturwissenschaftlicher Sicht. Allerdings kann man den in unseren Köpfen abgelegten Gottes-Code durchaus als eine evolutionäre “Seele“ bezeichnen, da dieser fühlbare Informationscode der Schöpfung zwar an Hardware (Gene, Gehirn) gebunden aber selbst materielos ist.     

SEMI-Welttheorie. Die in den Achtziger Jahren geborene Superstringtheorie basiert auf schwingenden Fäden bzw. Schleifen (Strings) und wird häufig auch als Weltformel bezeichnet, da diese erstmals alle Materieteilchen und alle vier Bindungskräfte widerspruchslos in den physikalischen Beschreibungshorizont einschließt. Obwohl sich die Stringtheorie noch am Anfang ihrer Entwicklung befindet und von den führenden Physikern der Welt erst ansatzweise verstanden wird, hat sie doch schon erstaunliche Erkenntnisse und Fortschritte zu Tage gebracht, wie etwa die geschlossene Beschreibung der bisher unvereinbaren Theorien zur Quantenmechanik und zur Gravitation. Darüber hinaus lassen sich mit diesen tanzenden Fäden die Anzahl und Eigenschaften der verschiedenen Atome ebenso ableiten, wie die letzten Geheimnisse der schwarzen Löcher lüften. Durch die Erweiterung der zehn Raum-Zeit-Dimensionen der Superstringtheorie um eine Informationsdimension erhält man ein noch universelleres Gedankenmodell, weil nun die Superstrings alle drei elementaren Naturgrößen Energie, Masse und Information in idealer Weise verkörpern (Schöpfung = Summe aller Strings = Energie + Masse + Information). Mit dieser SEMI-Welttheorie werden die Barrieren zwischen der materiebezogenen Physik und der zellorientierten Biologie vollkommen aufgelöst, sodass sich alle Erscheinungen zwischen Urknall, Evolution, Leben und Tod erstmals nahtlos und schlüssig erklären lassen.

Spenden. Es ist nicht entscheidend wie viel man spendet, sondern wie viel man noch für sich behält.

Sterben und Tod sind eine gefühlsechte Animation unseres Gehirns mit dem Zwang zur Reue. Dieses neuronale Jenseitsprogramm startet beim Eintritt des klinischen Todes mit einem traumähnlichen Schnelldurchlauf unseres gesamten Lebens. Danach folgt ein drei- bis vierminütiges Neuronenfeuerwerk, das der Sterbende als einen unendlichen Orgasmus der Gefühle empfindet. Diese gefühlte Ewigkeit in Wärme und Glück gibt jedem Lebensschicksal den verdienten Ausgleich und zwar egal ob Mensch oder Tier. Danach ist absolut Nichts. Die Persönlichkeitssoftware im abgestorbenen Gehirn ist gelöscht, wie die Computerprogramme auf einem zerstörten Datenträger.

Teufel. Der Satan oder Teufel wurde von den Religionen als das Sinnbild des Bösen und der Versuchung erfunden. Er muss als Sündenbock für die eigenen Unfähigkeiten und menschlichen Schwächen herhalten. Der Satan bildet somit das personifizierte Gegenstück zu allem Guten und Standhaften, welches die Religionen einem ebenfalls frei erfundenen Gottesphantom zuordnen. Die persönliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung naiv an einen Teufel oder Gott abzugeben, symbolisiert die Unfähigkeit des Menschen im Umgang mit seinem Verstand. Für alle modernen Zeitgenossen, bibelmüden Christen, Humanisten und Freidenker gilt allerdings, wer schon nicht an einen bösen Teufel in der Hölle glaubt, der braucht erst recht keinen lieben Gott im Himmel.

Träume sind die Vorstufe zum Tod. Sie belohnen als Glückstraum oder bestrafen als Alptraum den gelebten Tag. Der Sterbensablauf ist der endgültig letzte Traum eines Menschen, bei dem sein gelebtes Leben (Gewissen) an den Vorgaben der Schöpfung (Gottes Code) abgeglichen wird.

Umwelt. Autoabgase einatmen ist Selbstmord; sie einfach in die Luft blasen ist ein Verbrechen an der Natur. Dasselbe gilt für die Triebwerke in Flugzeugen und die Schornsteine der Konsumfabriken. Da die Zeitkonstanten in der Natur enorm lange sind, macht sich der jetzige Frevel des Menschen an der Natur erst mit einer Verzögerung von 50 – bis 60 Jahren bemerkbar. Das heißt, die dramatische Klimaerwärmung und die zunehmenden Naturkatastrophen unserer Tage sind die Folgen der Umweltsünden aus den Sechzigern. Der gegenwärtige Raubau an der Natur wird sich erst in einigen Jahrzehnten mit unvorstellbaren Folgen bemerkbar machen. Dennoch werden weiterhin Straßen und Airports gebaut, damit sich das Verkehrsaufkommen in den nächsten zehn Jahren verdoppeln kann. Mit Verstand hat das absolut nichts zu tun, denn die einzig vernünftige Konsequenz wäre ein dramatischer Verzicht. Gemessen am ökologischen Fußabdruck, als ein eindeutiges Maß für unsere Umweltzerstörung, verliert jeder von uns Wohlstandsbürgern bereits nach 30 Jahren seine moralische Existenzberechtigung auf unserem Planeten.

Ungerechtigkeit. Weil kein einziger Mensch irgend einen Einfluss darauf hatte, wohin er geboren wurde, regiert der Zufall und damit die Ungerechigkeit unser Leben von Anfang an. Bei der Geburt kann man Lebensbedingungen von luxuriös bis bettelarm vorfinden und genetische Eigenschaften von intelligent, hübsch, gesund und umgänglich bis hin zu dumm, hässlich, krank und unerträglich über seine Gene mit auf den Lebensweg bekommen. Diese unbeeinflussbaren und extrem ungerechten Startbedingungen werden dann von Kirche, Staat und Gesellschaft nach dem Motto “Glück bzw. Pech gehabt“ für das ganze Leben festzementiert. Wäre da nicht das schlechte Gewissen und der Gottes-Code in unseren Köpfen, könnten alle Bevorzugten und Bessergestellten hoffen, bei ihrem gierigen Kampf um ein möglichst großes Stück des gestohlenen Wohlstandskuchens, ungestraft davonzukommen.

Vatikan. Die scheinheiligen Strippenzieher in den Machtzentren aller Glaubensgemeinschaften leben von der Vertuschung, Geheimhaltung, Abschottung, Wichtigtuerei und Großmannssucht gegenüber ihren Gläubigen. Mit einem geheimnisvollen Versteckspiel und inszenierte Heimlichtuerei soll dem verlogenen Gotteskult und Jenseitshumbug ein mystischer Glanz und eine scheinbare Glaubwürdigkeit verliehen werden. Alles was in diese mittelalterlichen Denkmuster nicht hineinpasst, wird mit allen Mitteln bekämpft und vernichtet. Moderne Menschen schreckt diese religiöse Brutalität, Einfalt und Intoleranz ab, weil sie geistig weit über den frei erfundenen Götterphantomen stehen.

Vermögen. Die extrem rücksichtslose Gier der Vermögenden hat dazu geführt, dass einzelne Menschen Milliarden von Dollars besitzen und Milliarden von Menschen nicht mal einen Dollar pro Tag für ihren Lebensunterhalt haben. Die Tausend Milliardäre und die vielen Millionen Millionäre könnten das grausame Hungern und Elend  auf der Welt ebenso mit einem Schlag beenden, wie die Abertausend Milliarden Dollars, welche zum Beispiel für Rüstung und Urlaubsreisen jedes Jahr ausgegeben werden. Mit der unchristlichen Erklärung der UNO, das Elend der Welt in den nächsten zehn Jahren halbieren zu wollen, erhält dieses himmelschreiende Unrecht auch noch die Absolution. Den restlichen Schwindel erledigt die Kirche. So küsst der Stellvertreter Gottes lieber den Boden als die Armen in der Dritten Welt und empfängt die Reichen und Mächtigen, anstatt sie zu verdammen.

Vernunft. Eine scharfe Trennung von Verstand und Vernunft ist nicht möglich. Dennoch, während der Verstand zur Wahrheit verpflichtet, ermahnt die Vernunft (Gewissen) zu deren Einhaltung. Die Diskrepanz zwischen dem Wissen um die Wahrheit und den menschlichen Schwierigkeiten bei der Befolgung bilden den dankbaren Nährboden für Religionen, Demagogen und andere Heilsverkünder.

Verstand. Der Verstand schafft keine Wahrheit, er erkennt sie nur. Verstand und Vernunft haben mit Intelligenz, Gier, Glaube oder Satus nichts zu tun. Überlegungen und Entscheidungen, die mit dem Verstand getroffen werden, sind uneigennützig und unabhängig von Personen, Einkommen, Religionen oder Amtsträgern. Dieser besonderen Fähigkeit, einen Verstand zu besitzen und benutzen zu dürfen, stehen allerdings menschliche Schwächen, wie Macht- und Geldgier, Eitelkeit, Imponiergehabe, Großmannssucht, etc. massiv im Wege, weshalb reine Vernunftentscheidungen in einer Wohlstandsgesellschaft sehr selten anzutreffen sind. Meist regiert im gegenwärtigen Menschenmodell noch das brutale Naturprinzip "Fressen und Gefressen werden" in der Form "Betrügen und Betrogen werden", was die Nähe der Menschheit zum triebgesteuerten Tiermodell belegt.

Verzicht und Abkehr von Wohlstands-, Mobilitäts- und Konsumwahn sind für uns Menschen auf der Sonnenseite die einzige Möglichkeit, um unser zufälliges Leben nach den moralischen Vorgaben in unserem vorderen Hirnlappen zu führen. Denn unser ökologischer Fußabdruck und unsere kapitalistische Ausbeutung der Ärmsten der Armen sind ein himmelschreiender Frevel an der Schöpfung und den Geschöpfen. 

Wertebegriffe, wie Moral und Ethik, Gleichheit und Brüderlichkeit sowie Solidarität mit den Schwächeren oder Achtung der Menschenwürde stehen als evolutionärer Schöpfungsauftrag in jedem vorderen Hirnlappen. Diese fühlbaren Lebensleitlinien ermahnen zu Demut, Bescheidenheit und Nächstenliebe und ihre Einhaltung beschränkt sich keinesfalls auf Mitmenschen, Familienangehörige, Freundeskreise oder Staatsgebiete. Entweder man setzt sie bedingungslos für jedes einzelne Lebewesen auf unserem Planeten um oder alle vollmundigen Appelle und Regelwerke sind ebenso scheinheilig, egoistisch und verlogen wie einfältiger Gotteswahn und Jenseitshumbug. Der Verstand ist die alleinige moralische Instanz für uns Menschen.

Wohlstandswahn,  Reichtum und Luxus sind eine Schande für jeden denkenden Menschen. Denn Ehrlichkeit und Moral zwingen uns zu der bitteren Erkenntnis, dass man Reichtümer nur zusammenraffen kann, wenn man andere Menschen um ihr Leben betrügt oder betrügen lässt. Genauso wie man Fleisch nur essen kann, wenn man Tiere tötet oder töten lässt. Aber mehr als eine sinnvolle Beschäftigung, ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen hat die Natur und Schöpfung keinem von uns zugedacht, jedenfalls nicht, solange es Milliarden Menschen gibt, die keines dieser drei Dinge besitzen. Und darum, wenn es denn unbedingt etwas mehr sein muss, dann allenfalls für die Abermillionen armer Kindersklaven in der Dritten Welt, die für unsere maßlose Wohlstandsgier vierzehn Stunden täglich Teppiche für einen Hungerlohn knüpfen, Schuhe ohne Ende putzen, sich pausenlos prostituieren müssen oder Tag für Tag zu Erwachsenenarbeit ohne jegliche Perspektive gezwungen werden oder für die Abermillionen verlassenen und verwahrlosten Straßenkinder, die auf Müllhalden und in Elendsvierteln schuften und vor sich hin vegetieren müssen, aber ganz besonders für die 10 Millionen Kinderleichen jedes Jahr, die vierundzwanzig Stunden tagaus, tagein bis zu ihrem bitteren und frühen Lebensende elendig Hunger leiden müssen.

Wunder entstehen durch das Zusammentreffen vieler glücklicher Zufälle. Da  Wunder sehr selten auftreten, werden sie von der Menschheit meist zur Verdrängung unangenehmer Lebenswahrheiten sowie als einfältiger Beweis religiöser Märchenvorstellungen benutzt. Das führt dazu, dass nach Naturkatastrophen selbst Hunderttausende Todesopfer ganz schnell zur Nebensache werden, wenn nach Wochen noch irgendwo ein Verschütteter wie durch ein „göttliches“ Wunder geborgen wird. Das göttliche Töten der Hunderttausende Unschuldiger wird kollektiv verdrängt. Diese einfältige Sichtweise in Kirche, Staat und Gesellschaft zeigt die Angst der Menschen vor der Wahrheit und die Unfähigkeit im Umgang mit dem Verstand.

Zugespitzt. Unsere unersättliche Gier nach Wohlstand und Luxus macht uns zu brutalen Mittätern bei der kapitalistischen Ausbeutung der Ärmsten der Armen. Beim maßlosen Konsum des gestohlenen Wohlstandskuchens zerstören wir obendrein massiv unseren Planeten und Lebensraum. Und für diesen Frevel erhoffen wir uns dann auch noch ein warmes Plätzchen im Himmel. Diese Lebenslügen gehen nicht auf, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn jeder Mensch, der auf seinen Verstand und sein Gewissen hört, erkennt sofort: 

Pfarrer sind verlogene Gauner und Schmarotzer, weil sie mit ihrem frei erfundenen Jenseitshumbug gutgläubige Menschen abkassieren.

Wohlstandsbürger sind brutale Verbrecher an der Natur, weil sie mit ihrem Konsum- und Mobilitätswahn massiv das Klima und die Tierwelt schädigen.

Millionäre sind Umwelt- und Menschenschänder, weil sie sich wie Heuschrecken über den gestohlenen Wohlstandskuchen hermachen.

Päpste und Kirchenobere sind alles zusammen, weil sie lieber dem prallen Luxus frönen, anstatt in Jesussandalen den Armen zu dienen.

Jesus und Gott sind millionenfache Mörder, weil sie selbst verhungernden und totkranken Kindern ihre "göttliche" Hilfe verweigern.

Und solange Kirche, Politik und Gesellschaft den Verstand und die Wahrheit meiden, wie der Teufel das Weihwasser, werden unsere Verbrechen an der Schöpfung und den Geschöpfen ungeniert weitergehen. Doch spätestens beim Sterben muss sich jeder einzelne Mensch willenlos dem evolutionären Schöpfungsauftrag in seinem vorderen Hirnlappen stellen.